Paul Klee - Partie aus GAquarell und Öl auf Papier, 1927, 32,5 x 24 cm, Staatliche Museen in Berlin

Tags: 20. Jahrhundert Paul Klee Deutschland Deutsche Malerei Moderne Malerei Bauhaus

Musik und Geometrie

Beschreibung

Länge: 1:22 Min.

Bildbeschreibung und Interpretation zu dem berühmten Gemälde 'Partie aus G' von Paul Klee!

Paul Klee - Partie aus G

Vor einem Hintergrund, der im groben aus zwei großen, streng abgetrennten Farbflächen besteht, hat sich eine Stadt chaotisch niedergelassen. An der Horizontlinie rechts beugt sich ein Turm ins Bildinnere – vier Uhr verrät uns der Zeiger. Größere Gebäude tanzen mit kleineren. Der helle Mond hat es sich vor dem tiefblauen Himmel bequem gemacht. Es ist ein geordnetes Chaos und Klee ordnet alle Motive innerhalb eines imaginären Quadrats im Bildraum an. Selbst die Straßen wagen es nicht, über diese innere Grenze hinüber zu führen. Die Fahnen scheinen von verschiedenen Winden bewegt.

Die „Partie aus G“ zeigt, was Klees Schüler im Bauhaus unter seiner Leitung lernten – mathematische Präzision bei der Erstellung der Komposition. Die Beschäftigung mit dem Verhältnis von Musik und Malerei. „Partie aus G“ ist doppeldeutig und spielt auf den Ton wie auch auf den Buchstaben gleichzeitig an. Ein „G“ ist immerhin mit nicht allzu viel Phantasie in dem Werk erkennbar.

© the artinspector / alexandra tuschka