Glossar


A

Abstrakter Expressionismus
Sammelbegriff für verschiedene Unterkategorien der 1940er bis 60er Jahre. Zeichnet sich durch die expressive und abstrahierte Art aus, Form und Farbe zu verwenden. Diese sind Ausdrucks- und Bedeutungsträger des Bildes.
Abstrakter Illusionismus
Spezielle Techniken erlauben es dem Künstler, Objekte wie schwebend vor dem Bildbetrachter erscheinen zu lassen. Formen sind weniger gegenständlich als in der Realität vorhanden.
Abstraktion
Die Vereinfachung von Formen, Vernachlässigung der natürlichen Begebenheiten bis zur zur ungegenständlichen Darstellung.
Accessoires
Meist in Verbindung mit Kleidung gebrauchter Begriff, um schmückendes Beiwerk zu bezeichnen. Oft ohne symbolischen Gehalt.
Akademie
Ab dem 15. Jahrhundert der Begriff für Kunstschulen, die meist renommierte Künstler ausbildeten und hervorbrachten. Die bekannteste Schule ist die Académie des Beaux-Arts, die 1795 in Paris gegründet wurde.
Akt
Darstellung eines nackten, menschlichen Körpers.
Al secco
Ital. „aufs Trockene“. Wandmalerei wird auf trockenen Putz aufgetragen.
Alla prima
Ital. „aufs erste“ - Ohne eine Vorzeichnung oder Vorstudie direkt auf die Leinwand übertragene Bild. Besonders im Impressionismus beliebt.
Allegorie
Verbildlichung eines abstrakten Begriffes wie bspw. „Die Musik“ in Form eines Symbols oder einer Person.
Alternierende Figuren
Einander abwechselnd folgende Personen/Figuren.
Andachtsbild
Zum intimen und religiösen Gebrauch bestimmtes Werk. Beliebte Motive: „Die Beweinung Christi', „Die Ruhe auf der Flucht“.
Antike
Epochenbezeichnung für das griechische und römische Altertum. 2 Jt v. Chr. - 5 Jh. n. Chr. Wiederaufleben der Formsprache dieser Epoche in der Renaissance.
Apotheose
Vergöttlichung eines Menschen.
Aquarell
Wasserlösliche Farben, die nicht decken aufgetragen werden, sondern sich transparent über den Bildgrund legen.
Arkadien
Bezeichnet griechische Ideal-, Naturlandschaften, die von Menschenhand unberührt blieben. Wurden als Bildthema im Klassizismus wieder aufgegriffen.
Ateliermalerei
Malerei, die in der Werkstatt oder im Atelier entstanden ist. Das Gegenteil zur Freilichtmalerei, die im 19. Jahrhundert aufkam und die Abgrenzung beider Begriffe erforderlich machte.
Attribut
Lat. „das Zugewiesene“. Gegenstände oder Symbole, anhand derer eine Person oder ein Bildmotiv erkenntlich gemacht wird.
Avantgarde
Künstler oder Künstlergruppen, die mit ihrer Malweise als ihrer Zeit voraus verstanden wurden/werden.

B

Barock
Epochenbezeichnung zwischen 1600 – 1750 der Kunst. Ausgehend von Rom erreichte die Stilrichtung ganz Europa. Charakterisiert sich durch Lichtspielereien, Bewegtheit, Verklärung der Bildmotive.
Barock-Klassizismus
Innerhalb des Barock aufkommende Tendenz, die den geschwungenen Formen klare, an der antike orientierte Formen gegenüberstellte.
Bedeutungsperspektive
Vor dem Aufkommen der Zentralperspektive von Künstlern benutztes Konzept. Bildgegenstände, die wichtig waren, waren größer dargestellt, als unwichtige. Heilige bspw. Werden größer dargestellt als die Stifterpersonen.
Biedermeier
Stilrichtung innerhalb Deutschlands zwischen 1818 und 1845. Bürgerliche Motive sind Hauptgegenstand.
Blauer Reiter
Um 1910 von Kandinsky und Marc herausgegebener Almanach, der später auch der Titel für eine Künstlergruppe wurde, in denen beide Mitglieder waren. Mit Hilfe kubistischer Formen und abstrahierter Formen versuchten sie das Geistige in der Kunst einzufangen.
Brücke, die
Malergemeinschaft, die expressionistische Formsprache vertrat. Aktiv von 1903 – 1912. Intensive, flächige Farben und umrissbetonte Formen zeichnen die Malerei dieser Gruppierung aus.

C

Camera obscura
Lochkamera, mit deren Hilfe ab dem 17. Jahrhundert perspektivische Konstruktionen und Studien erstellt werden konnten.
Caravaggisten
Künstler, die dem italienischen Maler Caravaggio in ihrer Malweise gefolgt sind. Kennzeichnen sich durch die dramatische Verwendung von Licht und Schatten aus.
Capriccio
Innerhalb der bildenden Kunst Begriff für Architekturphantasien.
Chiaroscuro-Malerei
Ab dem 16. Jahrhundert etablierte sich diese Form der Malerei. Kennzeichnet sich durch die Betonung des Hell-Dunkel-Kontrastes, bei dem die Farbigkeit an Wert verliert.
Cinquecento
Die italienische Bezeichnung für das 16. Jahrhundert.
Craquelure
Durch den Alterungsprozess hervorgerufene Risse im Firnis oder in der Farbschicht eines Gemäldes.

D

Diptychon
Werk bestehend aus zwei Tafeln, meist verwendet für Altäre.
Divisionimus
Farbe und Licht wird in einzelne, vibrierende Punkte aufgelöst, die sich erst im Auge des Betrachters zu einem ganzen zusammenfügen.
Dreieinigkeit
Religiöser Begriff für die Einheit von Vater, Sohn und Geist.
Druckgraphik
Sammelbezeichnung für Werke, die druckgraphisch entstanden sind. Dazu gehören Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Lithographie, Siebdruck. Einfachere Verbreitung der Werke, auch günstiger, weshalb auch pikante Bildmotive hier Verwendung fanden.
Duktus
Bezeichnung für die Malweise, die Eigenheiten der persönlichem malerischen Handschrift.

E

Expressionismus
Lat. „Ausdruck“ - Epochenbezeichnung für einen Stil, der sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte. Zeichnet sich durch grelle, aufgesprengte Formen aus. Das subjektive Empfinden wird nach außen gekehrt.

F

Farbperspektive
Durch Farben wird eine Tiefenwirkung erzielt. Blau befindet sich dabei meist im Hintergrund, warme Töne wie rot und orange im Vordergrund.
Figürliche Malerei
Gegenständliche Malerei.
Firnis
Bindemittel für die Versiegelung und um die Widerstandskraft der Farben zu steigern.
Fluchtlinien
Auf einen Fluchtpunkt hin komponierte Linien, die den Eindruck eines Tiefenraums steigern.
Fluchtpunkt
Innerhalb oder Außerhalb des Bildgrundes liegender Punkt, auf den die Kompositionslinien des Bildes perspektivisch zulaufen.
Freilichtmalerei
Im Impressionismus aufkommender Malstil, der – im Gegensatz zur Ateliermalerei – das Bildmotiv im freien abbildet.
Fresko
Wandmalerei, bei der die Farbe auf den feuchten Putz aufgetragen wird. Beim Trocknen verbinden sich die Medien untrennbar miteinander.
Futurismus
Epochenbezeichnung für Bildmotive, die versuchten auch auditive Reize zu verbildlichen. Themen wie die Großstadt, der Lärm, die Maschinen, Geschwindigkeit wurden beliebt. 1909 durch das Futuristische Manifest begründet.

G

Genremalerei
Stilbegriff, der Werke bezeichnet, die Alltagsszenen ohne vorerst ersichtliche symbolische Inhalte zum Thema haben. Am meisten in den Niederlanden ab dem 16. Jahrhundert verbreitet.
Geometrische Abstraktion
Höhepunkt 1950 und 60er Jahre. Spaltet die Gegenstände in geometrische Formen auf. Flächenrythymisierung durch Farbe.
Goldener Schnitt
Gegenstände und Personen, die im Seitenverhältnis 1:1,4 angelegt sind, werden als besonders harmonisch empfunden. Seit der Antike bekannt.
Gotik
Epochenbezeichnung. Ab dem 12. Jh. überwiegend in Architektonischen Formen wiederzufinden. Malerei dieser Zeit hat fast ausschließlich religiöse Inhalte.
Gouache
Maltechnik mit Wasserfarben, die jedoch deckend sind. Pastellartige Farbwirkung.

H

Historienbild
Bildmotive, die wahre oder fiktive historische Ereignisse zum Bildgegenstand machen. Im Sinne der Akademie die höchste Bildgattung. Meist überhöhte und heroische Darstellungen.
Historismus
Rückbesinnung auf frühere Kunststile, zur Erschaffung neuer Stilrichtungen.
Hyperrealismus
Epochenbezeichnung. Das Spiel mit der Realität und der Illusion sind Haupthema dieser Richtung. Fotorealistische Gemälde, die kaum von echten Aufnahmen zu unterscheiden sind.

I

Idealismus
Die Realität wird zugunsten der Geisteshaltung oder unter ästhetischen Gesichtspunkten auf dem Bildgrund vernachlässigt.
Ikone
Tafelbild der orth. Kirche, die Heiligenbilder zeigten und einer strengen Formsprache unterlegen waren.
Ikonographie
Bezeichnung für die einem Gegenstand oder einer Person innewohnende Bedeutung. Auch Begriff für die kunstgeschichtliche Disziplin, sich mit deren Entwicklung analytisch und beschreibend auseinander zu setzen.
Illusionismus
Epochenbezeichnung. Ruft durch malerische Mittel den Eindruck einer Dreidimensionalität hervor. Optische Täuschungen des Auges.
Impasto
Dicker Farbauftrag.
Impressionismus
Epochenbezeichnung. Um 1870 in Frankreich entstandene Gegenrichtung zur Akademie. Die momentanen Eindrücke sollen unverfälscht auf die Leinwand wiedergegeben werden. Bevorzugten Landschafts- und Architekturausschnitte.
Interieur-Malerei
Darstellung von Innenräumen und Szenen, die darin stattfinden.

J

Jugendstil
Bezeichnung für eine Stilrichtung, die 1900 aufkam. Dekorative, florale und ornamentale Muster prägen diesen Begriff.

K

Karikatur
Ironisch, sarkastisch dargestelltes Bildmotiv, oft überzogene/übertriebene Formen.
Kinetische Werke
Suggerieren Bewegung auf dem Bildgrund.
Klassische Moderne
Beginnend mit Paul Cézanne beschreibt dieser Begriff die Anfänge der modernen Malerei.
Klassizismus
Epochenbezeichnung. Zwischen 1750 und 1840 entstanden. Bezieht sich formell und inhaltlich auf die griechische und römische Antike.
Kolorit
Farbgebung eines Gemäldes.
Komplementärfarbe
Rot-Grün, Blau-Orange, Gelb-Violett. Die auf dem Farbkreis sich gegenüber liegende Farben.
Komplementärkontrast
Der stärker wahrgenommene Kontrast zwischen zwei Farben, die sich im Farbkreis gegenüberliegen.
Komposition
Bezeichnung des Gesamtaufbaus des Gemäldes: betrifft die Ordnung eines Gemäldes, die Symmetrie, Bewegung, Formen, Farben.
Konstruktivismus
Innerhalb der abstrakten Kunst eigene Bewegung seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Ohne jegliche Gegenständlichkeit wird versucht nur aufgrund der Formen und Farben ein harmonisches Gesamtgefüge zu erstellen.
Kontrapost
Die Bezeichnung der Körperhaltung einer Person, die auf einem Spiel- und einem Standbein steht, so dass sich Hüfte und Schultern an einer Seite nähern.
Kontrast
Empfundene Diskrepanz zwischen unterschiedlichen Eigenschaften. Bspw. Hell-Dunkel.
Kontur
Eine Linie, die einen Gegenstand oder eine Person umreißt.
Kritischer Realismus
An der Natur orientierte Bildmotive, die jedoch politische oder gesellschaftliche Aussagen und Inhalte verarbeiten.
Kubismus
Epochenbezeichnung. Ab ca. 1907 insbesondere durch Pablo Picasso und George Braque vertreten. Gegenstände werden in ihre Formen verlegt. Auch Mehransichtigkeit ist Thema.
Kunstgewerbe
Angewandtes Kunsthandwerk bspw. Textilarbeiten, Metall, Porzellan.
Kupferstich
Frühest aufkommende Drucktechnik. Die Zeichnung wird auf eine Metallplatte eingraviert, danach wird Farbe über die Fläche eingerieben – schließlich wird das Werk gedruckt.

L

Lokalfarbe
Die innewohnende Farbigkeit eines Gegenstandes, unabhängig von Licht- und Schattenverhältnissen.
Luminismus
Auf Lichtreflexen basierende Maltechnik.

M

Manierismus
Epochenbezeichnung. Entwickelte sich in der Hochrenaissance des 16. Jahrhunderts. Formen, Figuren und Räume wurden bewusst überbetont. Meist sinnliche Darstellungen.
Metapher
Verbildlichung eines Begriffs.
Monochromie
Werke, die sich in einem bestimmten, reduzierten Farbspektrum abspielen.
Monumentalmalerei
Bilder, mit besonderen Größendimensionen, die auf den Betrachter monumental wirken.
Moral pictures
Bildtypus, von W. Hogarth geprägt, der den moralischen Verfall der englischen Gesellschaft des 18. Jh. satirisch-humoristisch thematisiert.
Mythologie
Götter- und Heldensagen der Antike, die ab der Renaissance beliebte Bildmotive wurden.

N

Nabis
Künstlergruppe in Frankreich um Paul Gauguin, die sich Ende der 1890er gründete. Themen waren symbolischer und dekorativer Natur.
Neo-Impressionimus
Epochenbezeichnung für die Zeit zwischen Impressionismus und Expressionismus, die das Bindeglied beider Epochen darstellt. Hauptaugenmerk wurde auf die Eigenwertigkeit der Farbe gelegt.
Naive Malerei
Als Gegenreaktion zur akademischen Malerei entwickelten Maler einen Stil, der durch Einfachheit, Kindlichkeit und ein gewisses bewusst eingesetztes und augenscheinliches „Unvermögen“ geprägt ist.
Naturalismus
Stilrichtung der zweiten Hälfte des 19. Jh.. Wiedergabe der Naturbegebenheiten möglichst unverfälscht auf die Leinwand.
Nazarener
Deutsche Künstlergruppe der Romantik. 1809/10 schlossen sie sich erst in Wien, dann in Rom als Brüderschaft zusammen. Vorbilder in der Kunst Raffaels und der dt. Malerei der Dürerzeit.
Neo-Expressionismus
Epochenbezeichnung für eine Stilrichtung der 1980er Jahre in Deutschland, die sich an den expressiven, aufgebrochenen Formen des Expressionismus orientiert.
Neue Sachlichkeit
Realistische Malerei zu Beginn der 1920er Jahre in Deutschland. Objektive und klare Sichtweise. Gegenreaktion auf den Expressionismus.

O

Ouevre, auch Œuvre
Bezeichnet das Gesamtwerk des Künstlers.

P

Pastos
Man bezeichnet damit eine Art des Farbauftrags, die durch Spachtel, Pinselstriche etc. eine plastische, aus dem Bildraum greifende Wirkung erzielen.
Perspektive
1.Die Wahl, aus welcher Sichtweise ein Gegenstand, eine Person etc. dargestellt ist. 2. Mit zeichnerischen und malerischen Mitteln wird Tiefenraum hergestellt.
Phantastischer Realismus
In den frühen 1960er-Jahren entwickelter, manieristisch anmutender Stil.
Pointilismus
Epochenbegriff. Entwickelte sich aus dem späten Impressionismus. Löst Bildmotive und Formen in kleine, vibrierende Punkte auf, die sich erst im Auge des Betrachters wieder zusammensetzen.
Polychromie
Vielfarbigkeit.
Präraffaeliten
Künstlervereinigung in England, die sich 1848 um Dante Rossetti gebildet hat. Sie wollten verklärte, symbolische und heroische Welten schaffen wie Raffael.
Primärfarbe
Rot, Gelb und Blau sind die Grundfarben, aus denen sich alle anderen Farben zusammensetzen.
Proportion
Maßverhältnisse zueinander.

Q

Quattrocento
Ital. Bezeichnung für das 15. Jh.

R

Radierung
Eine ähnliche Drucktechnik wie der Kupferstich mit dem Unterschied, dass meist weichere Metalle als Medium benutzt werden.
Realismus
Naturgetreue Abbildung der Realität.
Renaissance
Franz. „Wiedergeburt“ - die Wiederentdeckung der Antike in der bildenden Kunst. Entstand um 1420 in Italien und breitete sich in Europa aus.
Reproduktion
Nachbildung eines Werkes, Vervielfältigung.
Rokoko
Stilrichtung in Europa, entwickelte sich zwischen 1730 und 1780 entwickelte. Entstammt dem französischen Wort „rocaille“ für „muschelförmiges Ornament“. Der Rokoko ist geprägt durch dekorative Stilmittel und verspielte Elemente sowie Motive.
Romantik
Epochenbegriff. Entwickelte sich zu Beginn des 19. Jh.. Das Empfinden/Gefühl wird zur äußersten Priorität, die es zu verbildlichen gilt.

S

Salonmalerei
Abwertender Begriff für einen an akademischen Traditionen orientierten Stil.
Schlagschatten
Harter Schatten, der durch eine klar umrissene Linie gekennzeichnet ist.
Selbstbildnis
Ein Künstler macht sich selbst zum Thema seines Motivs.
Sfumato
Von Leonardo da Vinci entwickelte Malweise, bei der die Übergänge zwischen den Formen kaum mehr sichtbar sind.
Symbolismus
Epochenbegriff. Aufkommen im 19. Jh. mit dem Ziel die Gedankenwelt zu verbildlichen.
Stillleben
Das Abbilden unbewegter Gegenstände.
Stijl, de
1917 von holländischen Künstlern gegründete Gruppe. Strenger Konstruktivismus wurde vertreten, also ausschließlich geometrische Formen abbildete.
Staffage
Den Bildraum belebende Menschen und Tiere ohne eigene Identität.
Sozialistischer Realismus
Besonders in der ehemaligen Sowjetunion und DDR offizielle Kunst. Hatte das Ziel, die Massen anzusprechen und politisch zu beeinflussen.
Simultanperspektive
Mehransichtichkeit der Gegenstände wird Thema. Kam im Kubismus auf.

T

Triptychon
Bild aus drei Teilen, besonders häufig bezeichnet für Flügelaltäre.
Trecento
Ital. Bezeichnung für das 14. Jh.
Tempera
In Mittelalter und Renaissance beliebte Maltechnik.
Tafelmalerei
Malerei auf einem mobilen Bildträger.

V

Vedutenmalerei
Wirklichkeitsgenaue Abbildung eines Stadt- oder Landschaftsausschnittes.
Vanitassymbol
Symbol für die Vergänglichkeit des Lebens, bspw. Sanduhr, Totenkopf.

Bildnis
Darstellung eines Menschen.
Landschaftsmalerei
Die Landschaftsmalerei hat Ausschnitte der Natur zum Thema. Menschen sind selten Thema, wenn, dann jedoch nur als Staffage. Diese entwickelte sich im 16. Jahrhundert zu einer eigenständigen Bildgattung.

Ölmalerei
Ölfarben entstammen pulverisierter Farbe, die mit Öl gebunden werden. Das Öl kann geschmeidig und deckend auf das Material aufgetragen werden. Auch können Farbflächen gut ineinander gearbeitet werden. Ab dem 15. Jahrhundert die bevorzugte Technik der Künstler.